Analyse der Biegefestigkeit und der Konstruktionsanforderungen von Kompensatoren
Veröffentlichungsdatum:
2024-06-14
Der direkt verlegte Wellen‑Kompensator eignet sich hauptsächlich für axiale Kompensationen und verfügt zudem über eine außergewöhnlich hohe Biegefestigkeit; daher wird der Einfluss von Rohrabsenkungen nicht berücksichtigt. Unter Schutz des Gehäuses sowie der Führungshülse ermöglicht er eine freie Längenänderung, während seine übrigen Eigenschaften denen eines herkömmlichen Wellen‑Kompensators entsprechen.
Installationshinweise:
1. Damit der direkt verlegte Wellen‑Kompensator seine Kompensationsfunktion erfüllen kann, sind an beiden Enden des Kompensators feste Lager anzubringen, um zu verhindern, dass sich das Rohr aufgrund des inneren Druck‑Schubdrucks nach außen verschiebt oder sich dehnt.
2. Ein Ende des direkt verlegten Wellen‑Kompensators (bei einwegkompensierenden, direkt verlegten Kompensatoren handelt es sich um das starre Ende) ist nahe dem festen Lager am jeweiligen Ende anzubringen; die bewegliche Seite des Kompensators dient zur Ausgleichung der Rohrleitung.
3. Die Abstand der beiden Festlager ist entsprechend der Kompensationsweite des direkt verlegten Wellen‑Kompensators festzulegen; die Kompensationsweite beträgt in der Regel nicht mehr als das Rohrdurchmesser.
4. Während der Druckprüfung darf am in die Erde eingebauten Wellenkompensator kein Zug auftreten.
Der Winkelkompensator besteht aus Kompensator Es besteht aus dem Anschlussflansch, dem Faltenbalg sowie einem mit dem Anschlussflansch verbundenen Scharnierpaar. Es kann nur Winkelverschiebungen in einer einzigen Ebene aufnehmen. Bei der Aufnahme von Verschiebungen sind zwei oder drei Winkelkompensatoren in Kombination zu verwenden; gleichzeitig verfügen die Scharniere über die Fähigkeit, den inneren Druck‑Schub aufzunehmen. Die Betriebstemperatur beträgt ≤ 420 °C, die Ermüdungslebensdauer liegt bei 1.000 Zyklen.
Anforderungen an die Auslegung von Rohrtragwerken:
Winkelkompensatoren sollten jeweils in Gruppen von zwei oder drei Stück eingesetzt werden, um die seitlichen Verschiebungen der Rohrleitung aufzunehmen. Zwischen den beiden festen Rohrhalterungen eines Z‑förmigen oder L‑förmigen Rohrabschnitts darf nur ein lateraler Kompensator oder eine Gruppe von Winkelkompensatoren installiert werden. In diesem Fall muss die Achse des planaren Gelenks senkrecht zur Ebene stehen, die durch den gebogenen Rohrabschnitt definiert wird (dieses Einschränkung gilt nicht für universelle Gelenkkompensatoren). Für Rohrabschnitte, die mit einer Gruppe von Gelenkkompensatoren ausgerüstet sind, kann der Spalt ε der planaren Führungshalterung ebenfalls nach der oben angegebenen Formel berechnet werden. Dabei ist die Länge L als der Abstand zwischen den Gelenkachsen der beiden Kompensatoren zu verstehen, und ΔX entspricht der gesamten thermischen Ausdehnung des vertikalen Rohrabschnitts.