Ausrüstung zur Extrusionsformgebung von doppelwandigen Wellrohren aus Polyvinylchlorid
Die Ausrüstung zur Extrusionsformgebung von doppelwandigen Wellrohren aus Polyvinylchlorid ähnelt im Wesentlichen derjenigen für einwandige Wellrohre; der Unterschied besteht lediglich in der Formvorrichtung zur Rohrblankenbildung. Da doppelwandige Wellrohre jedoch meist in großen Durchmessern und mit höherem Materialaufwand hergestellt werden, empfiehlt sich die Verwendung eines Doppelschneckenextruders, was zu besseren Ergebnissen führt. Darüber hinaus unterscheidet sich die Konstruktion der Formvorrichtung zur Rohrblankenbildung bei doppelwandigen Wellrohren von jener bei einwandigen Wellrohren: Die gerade Abschnitte der Rohrblanken sind länger; es sind zwei Schmelzeflussverteilungskegel sowie zwei Schmelzeflusskanäle vorhanden, wobei die Schmelze in diesen beiden Kanälen jeweils die innere und äußere Wand des doppelwandigen Wellrohrs formt. Zwischen den inneren und äußeren Schmelzeflusskanälen befindet sich zudem ein Kanal für das Einströmen von Druckluft, die die äußere Rohrwand aufbläst und sie so an die wellenförmige Form der Form anpresst, wodurch die Wellenform des Rohrs entsteht. Das zentrale Loch der inneren Kernstange kann mit einem Heizelement versehen werden; außerdem verfügt sie über Bohrungen, durch die Druckluft und Kühlwasser geleitet werden können. Gemeinsam ist beiden Formvorrichtungen hingegen, dass vor den Schmelzeflussverteilungskegeln jeweils eine Mehrlochplatte angebracht ist. Die Einstellung der Rohrwanddicke erfolgt durch die Regelung des Spalts zwischen Kernstange und Düse, indem die Bewegung der Flussverteilungskegel und der Kernstange angepasst wird; die Düse selbst kann aufgrund ihres Eintauchens zwischen die beiden Halbwellenformen nicht bewegt werden.
2023-09-18
Montageverfahren für Metallkompensatoren
Umfassende Installationsanleitung für Metallkompensatoren: 1. Vor der Installation ist das Modell, die Spezifikationen sowie die Rohrleitungsanordnung des Metallkompensators sorgfältig zu prüfen; sie müssen den Konstruktionsvorgaben entsprechen. 2. Bei Kompensatoren mit Innenhülse ist darauf zu achten, dass die Ausrichtung der Innenhülse mit der Strömungsrichtung des Mediums übereinstimmt. Bei Gelenkkompensatoren muss die Schwenkebene des Gelenks mit der Bewegungsebene der Verschiebung übereinstimmen. 3. Für Kompensatoren, die einer „Kaltspannung“ unterzogen werden müssen, dürfen die zur Vorspannung eingesetzten Hilfsbauteile erst nach Abschluss der Rohrleitungsinstallation entfernt werden. Kompensator 4. Es ist strengstens untersagt, durch Verformung des Wellenkompensators Abweichungen bei der Rohrleitungsinstallation auszugleichen, da dies die ordnungsgemäße Funktion des Kompensators beeinträchtigen, dessen Lebensdauer verringern und die Belastungen der Rohrleitung, der Anlagenteile sowie der Tragkonstruktionen erhöhen kann. 5. Während der Montage des Metallkompensators dürfen keine Schweißspritzer auf die Oberfläche des Wellengehäuses gelangen; zudem darf das Wellengehäuse keinerlei sonstigen mechanischen Beschädigungen ausgesetzt werden. 6. Nach Fertigstellung der Rohrleitungsanlage sind die zur Installation und zum Transport verwendeten gelben Positionierhilfen sowie Befestigungselemente am Wellenkompensator möglichst rasch zu entfernen. Zudem sind gemäß den Konstruktionsvorgaben die Begrenzungsvorrichtungen in die vorgesehenen Positionen einzustellen, damit die Rohrleitung unter Umgebungsbedingungen über eine ausreichende Kompensationsfähigkeit verfügt.
2023-09-18
Welche Standardleistungen weisen Metallkompensatoren auf?
Die Standardleistungen von Metallkompensatoren lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Zum einen gibt es die für den Einsatz garantierten Eigenschaften, wie Druckfestigkeit, Temperaturbeständigkeit, Ermüdungsfestigkeit sowie elastische Ausgleichsfähigkeit; zum anderen gehören zu den Kenngrößen beispielsweise Steifigkeit und Querschnittsfläche. Diese sind zwar nicht unmittelbar für den Betrieb erforderlich, beeinflussen jedoch maßgeblich die Auslegung des Rohrleitungssystems sowie die Anwendung des Metallkompensators; daher ist ein fundiertes Verständnis dieser Parameter unerlässlich. Druckfestigkeit des Kompensators Der Kompensator arbeitet im Rohrleitungssystem und muss dabei einem bestimmten Druck – sei es innerer oder äußerer Druck – standhalten. Dies erfordert eine ausreichende Druckfestigkeit des Metallkompensators. Diese wird durch entsprechende Konstruktion und Prüfverfahren mit geeigneten Strukturparametern sichergestellt. Die im Entwurf festgelegte Druckfestigkeit entspricht dem Auslegungsdruck. Da Kompensatoren als Serienprodukte angeboten werden, sind sie nach Nennweite und Nenndruck in verschiedene Baureihen unterteilt. In den meisten Fällen erfolgt die Einstufung in Auslegungsdrücke gemäß der Nenndruckreihe 0,25; 0,6; 1,0; 2,5 … MPa. Nur in seltenen Fällen werden Produkte außerhalb dieser Nenndruckreihe entsprechend dem geforderten Druck ausgelegt. Bei der Auslegung eines Rohrleitungssystems legt der Planer auf Grundlage der konkreten Anforderungen den maximalen Betriebsdruck der Rohrleitung fest und wählt anschließend den Kompensator mit dem passenden Nenndruck aus. Ausgleichsfähigkeit des Kompensators Die Ausgleichsfähigkeit eines Kompensators beruht auf der elastischen Verformung des Wellrohrs, die sich in Zug-, Druck‑, Biege‑ sowie deren kombinierten Verformungen äußern kann. Die Höhe der Ausgleichsfähigkeit wird vom Konstrukteur entsprechend den jeweiligen Anforderungen festgelegt und spiegelt sich im Produkt als vorgeschriebene Nenn‑Ausgleichsleistung wider; diese gibt an, welche maximale Ausgleichskapazität unter bestimmten Bedingungen erreicht wird. Je nach Typ unterscheiden sich die Ausgleichsarten des Kompensators; hauptsächlich kommen axialer, lateraler und angularer Ausgleich sowie deren Kombinationen zum Einsatz.
2023-09-18
Klassifizierung und Eigenschaften von Kompensatoren
1. Fluorkunststoff‑Wellen‑Kompensator: Hochtemperaturbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Hochdruckfestigkeit; dank des speziell gefertigten PTFE‑Schlauchs sowie des hochtemperaturbeständigen, gewebten Edelstahl‑Doppelverschlusses mit Spiralschlauch ist dieses Produkt für besondere Einsatzbedingungen bei hohen Temperaturen, korrosiven Medien und hohem Druck geeignet. 2. Wellen‑Kompensator: Nutzt die wirksamen Dehnungs‑ und Stauchungsbewegungen seines Hauptelementes, der Wellenröhre, um Dimensionsänderungen von Rohrleitungen, Leitungen und Behältern, die durch thermische Ausdehnung oder Kontraktion entstehen, auszugleichen bzw. axiale, laterale und angulare Verschiebungen dieser Systeme zu kompensieren. Zudem kann er zur Geräuschdämpfung und Schwingungsisolierung eingesetzt werden. 3. Metallischer Flexschlauch: Kompensiert axiale und angulare Bewegungen von Rohrleitungen und übernimmt gleichzeitig Funktionen wie Druckaufnahme, Erdbebensicherheit und Geräuschminderung. 4. Rotations‑Kompensator: Dient als Verschiebungskompensationseinrichtung in Wärmenetzen und besteht hauptsächlich aus Innen- und Außenrohr, Dichtungsmasse sowie einer federbelasteten Spannvorrichtung. Charakteristisch ist, dass zwischen dem federbelasteten Spannflansch und dem Innenrohr mittels hochpräziser Fertigungstechniken ein äußerst geringer Spalt eingehalten wird; zwei bis drei solcher Einheiten werden kombiniert eingesetzt, um axiale Verschiebungen sowie axiale Druckkräfte in Wärmenetzleitungen auszugleichen. 5. Kugelförmiger Kompensator: Kompensiert Biegungen von Rohrleitungen, die durch Fundamentsetzung sowie thermische Ausdehnung und Kontraktion verursacht werden. Er zeichnet sich durch große Kompensationsfähigkeit, geringen Platzbedarf, niedrigen Strömungswiderstand, einfache Montage und insgesamt niedrige Kosten aus. 6. Hülsen‑Kompensator: Wird zur Verlegung geradliniger Rohrleitungen eingesetzt. Geeignet für heiße Wasser-, Dampf‑ und ölige Medien; durch das Gleiten der inneren Hülse relativ zur äußeren Hülse wird die thermische Ausdehnung ausgeglichen.
2023-09-18
Aufbau und Typen von Metallwellrohren
Die Leistungsfähigkeit eines Metallwellrohrs hängt von seiner Konstruktion ab; unterschiedliche Bauweisen weisen jeweils spezifische Eigenschaften auf, die sich in der Wellenform widerspiegeln. Die Wellenform bezeichnet das Muster und die Gestalt der Wellen, wenn das Rohr axial geschnitten wird. Grundsätzlich lassen sich die Wellenformen in U‑, C‑, Ω‑ und S‑Form unterteilen. Zur Erhöhung der Druckbelastbarkeit und zur Verringerung der Steifigkeit wurden zudem mehrschichtige Wellrohre sowie Wellrohre mit Verstärkungsringen entwickelt. Insgesamt ist ein kreisförmiger Querschnitt hinsichtlich der Fähigkeit, hohe Drücke zu widerstehen, überlegen, weist jedoch eine geringere zulässige Dehnung auf. Der U‑förmige Querschnitt ermöglicht größere Dehnungen, besitzt jedoch eine vergleichsweise niedrigere Druckbelastbarkeit. Im Allgemeinen werden in China vorwiegend U‑Wellen eingesetzt. Bei höheren Belastungen…
2018-10-23
Anwendung von Metallwellrohren in Ventilen
Metallische Wellrohre zeichnen sich dadurch aus, dass sie unter dem Einfluss von Druck, Axialkraft, Querkraft oder Biegemoment entsprechende Verschiebungen hervorrufen können; zudem verfügen sie über Eigenschaften wie Druckbeständigkeit, Vakuumdichtheit, Korrosionsbeständigkeit, Temperaturstabilität sowie eine lange Lebensdauer.
2018-10-23
Importiertes Sicherheitsventil mit Balancierung des Rückdrucks mittels Wellrohr
Das importierte, mit einem Wellrohr ausgestattete, rückdruckausgeglichene Sicherheitsventil ist ein Druck‑ und verschleißfestes Schutzgerät für Rohrleitungen und Behälter, die mit toxischen, gesundheitsschädlichen sowie leicht entzündlichen und explosionsgefährlichen Medien betrieben werden. Es verfügt über ein aus Edelstahl geformtes Wellrohr, das einen vollständigen Austritt des Mediums nach außen verhindert und gleichzeitig den Rückdruck am Auslass des Sicherheitsventils ausgleicht, wodurch die Genauigkeit des Einstell‑Drucks gewährleistet wird.
2018-10-23